CDU hält Bürgerbegehren für “weniger geeignet”

Was hält die CDU, was hält die FDP eigentlich von der Meinung des Volks? So viel, oder genauer gesagt so wenig:
“Wenn es um eine Meinungsbildung zu komplexen Sachverhalten geht, wofür umfassendes Wissen anzueignen ist, sind Bürgerbegehren weniger geeignet”.

So der O-Ton einer gemeinsamen Presseerklärung von CDU und FDP aus Henstedt-Ulzburg. (Abendblatt) Inhaltlich ging es um die Ausgliederung der Kitas. Dagen läuft ein Bürgerbegehren. Und das gefällt der CDU und der FDP nicht.
Zum Vergleich das Landeswahlprogramm der Alternative für Deutschland:
“Die AfD Schleswig-Holstein strebt weg von der absoluten Parteienherrschaft hin zu einer direkten Demokratie mit Bürgerbeteiligung nach Schweizer Vorbild. Parteien sollen an der politischen Willensbildung mitwirken, sie aber nicht beherrschen. Wir wollen die Macht der alten Parteien einschränken, deren Kontrolle durch das Volk stärken und mit aktiver Bürgerbeteiligung unsere gemeinsame Zukunft gestalten. Die Bürger Schleswig-Holsteins müssen auch zwischen den Wahlen die Möglichkeit haben, aktiv und auf Sachfragen bezogen ihre Meinung äußern zu können. Diese Abstimmungen müssen politisch bindend sein.Das Volk hat das Recht und ist mündig genug, direkt am politischen Prozess mitzuwirken. Die AfD Schleswig-Holstein möchte deshalb die Elemente direkter Demokratie stärken und die Verfahren für Volksentscheide vereinfachen.”
Liebe Henstedt-Ulzburger, am 7. Mai 2017 haben Sie die Wahl.