Corona: eine Linksammlung

Im Internet gibt es eine Fülle von Berichten und Arikeln zu Corona. Die folgenden Texte möchte ich empfehlen:

Deutschland

  • In unserer Bundeswehr ist der Wurm drin. Ein Evakuierungsflug aus China und schon beschwert sie sich bei der Bildzeitung. Paywall. Die Überschrift und das betretene Gesicht im Foto sagen aber schon genug.

Italien:

Ecuador

Corona: ist Schweden ein Vorbild?

Schweden und die Herdenimmunität werden neuerdings gerne in Deutschland als Vorbild verkauft. Eine Facebookdiskussion hatte auf einen Arikel von Compact verlinkt. (Nein, ich selbst linke nicht auf Compact…) Ich habe mir die Zahlen aus Schweden daraufhin genauer angesehen und mit Zahlen aus Deutschland verglichen.

Die aktuellen Zahlen findet man gut über einen Artikel in der englischen Wikipedia. Von dort aus kann man Artikel zu jedem Land anklicken, jeweils mit statistischen Daten über die Entwicklung der Infektionen und der Todesfälle.
Verglichen habe ich
1) Stockholms Län (das ist die Region um die Hauptstadt Stockholm) mit Hamburg und
2) ganz Schweden mit ganz Deutschland:

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Meine Meinung zu Corona

Die Coronakrise prägt im Frühjahr 2020 unser Land und die Diskussionen gehen hoch her. Eine Reihe von Diskussionen auf Facebook haben mich dazu bewogen, meine Meinung dazu auf meiner eigenen Webseite zusammenzufassen:

Corona: Ist Schweden ein Vorbild?

Corona: eine Linksammlung

Corona: ja zum Hamstern

Corona: ein klares Ja zum Homeschooling

Die Masken: was bringt ein Stück Stoff?

weitere Artikel demnächst.

Die rechtsextremen Mailkontakte des Andreas Kalbitz

Im August 2019 ging es durch die Presse, zuerst im Spiegel (Bezahlschranke), danach auch in anderen Medien, z.B. im Tagesspiegel.

Andreas Kalbitz hat demnach am 12. Mai 2009 eine Mail vom „Bundesführer“ Sebastian Räbiger der rechtsexremen (siehe hier) „Heimattreuen Deutschen Jugend“ bekommen. Das war sechs Wochen nach dem Verbot (31. März 2009) dieses Vereins.

Die Mail ging an 6 Empfänger:

  • Führungskräfte der HDJ
  • eine Frau von der rechtsextremen „Gemeischaft Deutscher Frauen“
  • ein NPD-Mitglied
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War Andreas Kalbitz Mitglied in der „Heimattreuen Deutschen Jugend“?

Die „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) war eine rechtsextreme Organisation, die daran gearbeitet hat, die Jugend frühzeitig für rechtsextreme Strukturen zu gewinnen. Sie wurde 2009 verboten und wurde mehrfach in den Verfassungsschutzberichtenn genannt. Sie steht auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD. Ehemalige Mitglieder der HDJ können in der AfD nicht Mitglied werden.

Die mittlerweile aufgekommenen Vorwürfe, Andreas Kalbitz, Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD in Brandenburg, habe den Kontakt zur HDJ gepflegt und sei dort sogar Mitglied gewesen, haben daher für die AfD ein erhebliches Gewicht. Welche Beweiskraft haben diese Vorwürfe?

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Die „Heimattreue Deutsche Jugend“ – eine rechtsextreme Organisation

Im März 2009 wurde die „Heimattreue Deutsche Jugend“ vom Innenminister Deutschlands verboten. Auch vor Gericht hatte das Verbot bestand. Wie kann man sich selbst davon überzeugen, dass dieses Verbot gerechtfertigt war?

Ein guter Einstieg ist – wie so oft – die Wikipedia (Artikel hier). Und das nicht deshalb, weil die Wikipedia in sich vertrauenswürdig wäre. Immerhin kann ja jeder an diesem Online-Lexikon mitschreiben. Aber die Aussagen der Wikipedia sind mit einer Fülle von Quellen versehen. Und diesen Links kann man nachgehen.

Hier einige Beispiele aus der Geschichte der HDJ:

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War Andreas Kalbitz Mitglied in der JLO?

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ behauptete am 8.11.2019 auf seiner Webseite dass Andreas Kalbitz Mitglied in der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen gewesen sei.

(Dass diese Organisation rechtsextrem ist, habe ich hier aufgezeigt. Sie hat sich im Jahre 2000 gespalten. Die Landsmannschaft Ostpreußen hatte sich damals von ihrer Jugendorganisation getrennt. Der radikale Teil ist in der JLO geblieben. Wer nach 2000 noch Mitglied in der JLO war, der musste wissen, in was für einer Organisation er dabei war. )

Der Spiegel beruft sich hierbei auf Erkenntnisse des Militärischen Abschirmdiensts und schreibt:

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Andreas Kalbitz und die Unvereinbarkeitsliste der AfD

Die AfD hat eine politische Lebensversicherung. Personen mit einer politischen Lebensgeschichte in extremistischen Organisationen können in der AfD nicht Mitglied werden. Das hatte ich hinsichtlich des Ausschlussverfahrens von Doris von Sayn-Wittgenstein schon ausgeführt.

Im Falle von Andreas Kalbitz ist die Lage allerdings ein klein wenig anders als bei dem Eintritt von Sayn-Wittgenstein. Andreas Kalbitz ist im Frühjahr 2013 Mitglied geworden. Wie die Lage damals war, kann man im Internet Archive (archive.org) nachlesen. Dort gibt es eine Kopie des Mitgliedsantrags auf der AfD-Webseite vom 10.03.2013. Die Gründung war am 06.03.2013. Wir können dort also nachlesen, wie die Aufnahme in den ersten Tagen der AfD geregelt war. Das Formular findet sich hier und es sah so aus (farbige Markierung von mir).

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Andreas Kalbitz in der JLO-Zeitung „Fritz“

Die „Junge Landsmannschaft Ostdeutschland“ ist eine rechtsradikale Organisation. Davon kann man sich leicht selbst überzeugen. Sie verlegt eine Zeitschrift namens „Fritz“. In der Ausgabe 2003/01 begegnet uns der (noch-)AfD-Politiker Andreas Kalbitz in zwei Artikeln als Autor.

Mir ist es wichtig, nicht einfach nur das zu glauben, was Medien über diese Zeitung schreiben. Ich mache mir gerne selbst ein Bild. Und so habe ich diese Ausgabe der Fritz im Internet Archive (archive.org) ausfindig gemacht. Die JLO unterhielt damals eine Webseite http://osten.da.ru/. Diese ist nicht mehr online, aber das Internet-Archiv hat im Laufe der Jahre davon Kopien gezogen. Die eigentlichen Seiten lagen dabei oft auf der Webseite heimatschutz.org.

Die Fritz 2003/01 findet sich hier. Online finden sich außerdem noch die Ausgaben 2003/02 und 03 sowie 2004/01. Danach wurde wieder auf Papier umgestellt. Andreas Kalbitz findet sich nur in der Ausgabe 2003/01. Er war auch nicht „der Autor“ dieses Hefts. (In der Medienberichterstattung klingt es manchmal so, als hätte er das ganze Heft verantwortet.) Er muss sich aber die Frage gefallen lassen, wie seine Artikel in das Heft gekommen sind.

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Die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland – eine rechtsextreme Organisation

Was ist die Junge Landsmannschaft Ostpreußen bzw. Ostdeutschland?

Die Junge Landsmannschaft Ostpreußen JLO (Wikipedia) war der Jugendverband der Landsmannschaft Ostpreußen (Wikipedia), einer von mehreren Vertriebenenverbänden, die nach dem jeweiligen Gebiet organisiert sind, aus dem die Mitglieder kamen.

Im Frühjahr 2000 trennte sich die Landsmannschaft von ihrem Jugendverband und gründete einen neuen, den „Bund Junges Ostpreußen“ (BJO). Grund war ein Abdriften der JLO in den Rechtsextremismus. Die JLO benannte sich einige Jahre später in „Junge Landsmannschaft Ostdeutschland“ um.

Die JLO hat derzeit rund 100 Mitglieder. (Quelle: VS Sachsen Anhalt). Die BJO laut Wikipedia etwa 1000.

Die JLO im Visier des Verfassungsschutzes

Aber was zeichnet die JLO aus? Warum gilt sie als rechtsextreme Organisation? Man kann dies sehr gut in den Verfassungsschutzberichten nachlesen. In diesen findet sich eine Fülle von Details. Ich beschränke mich hier auf den Zeitbereich bis 2003, dem Jahr, in dem eine Zusammenarbeit von Andreas Kalbitz mit der JLO unmittelbar beweisbar ist.

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