Mein Austritt aus der AfD

Am 13.10.2021 habe ich meinen Austritt aus der AfD erklärt. Eingetreten war ich im April 2016. Damit finden fünfeinhalb Jahre Engagement in der AfD für mich ein Ende. Viereinhalb Jahre davon, seit Frühjahr 2017 war ich Kreisvorsitzender im Kreisverband Segeberg. Seit Mai 2018 war ich Mitglied des Kreistags Segeberg und war dort Fraktionsvorsitzender.

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Zum Mord an Samuel Paty – ein unterirdischer TAZ-Artikel

Am 16.10.2020 wurde der französische Lehrer Samuel Paty von einem Islamisten auf offener Straße enthauptet. Vorausgegangen waren (offenbar falsche) Anschuldigungen einer 13-jährigen Schülerin.

Mit diesen Anschuldigungen setzt sich die TAZ am 09.03.2021 unter dem Titel „Lüge mit dramatischen Folgen“ auseinander. Ich finde diesen TAZ-Artikel unterirdisch, denn er unterstellt, das eigentliche Problem in dieser Frage wäre die Lüge der Tochter gewesen.

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Der Skandal geht ins nächste Jahr: Asyl auch weiterhin ohne Pass möglich

Der Skandal besteht auch nach Jahren weiter: „Mehr als 100.000 Menschen stellen im vergangenen Jahr erstmals einen Asylantrag in Deutschland. Die Bearbeitung vieler Fälle gestaltet sich schwierig. Denn gut die Hälfte der Asylbewerber kommt ohne notwendige Papiere.“ (N-TV)
Die Lösung wäre sehr einfach: ein Asylverfahren ohne Identitätsnachweis wird nicht bearbeitet. Punkt.

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Corona und die Unverletzlichkeit der Wohnung


Ein Faktencheck zum „Ermächtigungsgesetz“ vom 18.11.2020.

Der Bundestag hat es tatsächlich getan: er hat am 18.11.2020 das Infektionsschutzgesetz geändert.

Darüber bin ich diese Tage mit einem Freund aneinandergeraten. Er war rundweg empört. Ja wie kann der Bundestag nur die Grundrechte außer Kraft setzen? Und er verwies mich auf eine 44 Seite lange PDF mit der Gesetzesvorlage. Insbesondere auf den

„Artikel 7 Einschränkung von Grundrechten“

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Lüften oder Luftreiniger?

Was hilft gegen Coronaviren im Klassenzimmer? Lüften oder Luftreiniger?
Das Bundesamt für Umweltschutz rät eindeutig zum Lüften als erste Maßnahme:

„Eine verlässliche Reduzierung der SARS-CoV-2-Viren ausschließlich durch mobile Luftreinigungsgeräte in Unterrichtsräumen ist basierend auf dem derzeitigen Kenntnisstand nicht eindeutig nachgewiesen. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher weiter auch in der kalten Jahreszeit die Fensterlüftung als prioritäre Maßnahme.“

und

„Selbst einfache Filtergeräte erfordern eine fachgerechte Aufstellung und kontinuierliche Wartung.“

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Abtreibung: unsere Steuergelder bei der Arbeit.

Der Deutschlandfunk-Ableger Nova beklagt sich gerade darüber, dass Abtreibung immer noch so oft negativ dargestellt wird:“ Der Schwangerschaftsabbruch wird als etwas Trauriges, manchmal sogar als eine traumatische Erfahrung dargestellt. Langsam ändert sich das etwas.“

Ich meine dazu: Abtreibung im Film kann man gar nicht negativ genug darstellen. Es darf nicht angehen, dass Medien den Leuten in den Kopf hämmern, dass Abtreibungen ein Normalfall sind. Wenn man als Fernsehsender da nicht bereit ist, den Bildungsauftrag zum Schutz des Lebens zu erfüllen, dann soll man sich andere Themen suchen. Andere Themen gibt es genug.

Aber nein, unsere Steuergelder bei der Arbeit: Abtreibung soll zum Normalfall werden.
Wo kann ich diesen Sender kündigen? Ich will dafür nicht auch noch bezahlen müssen.

Hier geht es zum Nova-Beitrag.

12500 Stunden Maske für eine Infektion?

Diese Woche kam es sogar im Staatsfunk NDR: 12500 Stunden Maskentragen im Supermarkt verhindert nur eine Infektion. So stand es jedenfalls in einem Thesenpapier einer Professorengruppe, an der auch der Hamburger Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel beteiligt war. Das Papier monierte außerdem noch eine „Diskursverengung“ in der Gesellschaft.

Ja sind denn die Masken überhaupt sinnvoll? In Hochrisikobereichen wie im Gesundheitswesen sei die Infektionswahrscheinlichkeit deutlich höher, da würde sich eine Maske lohnen. Aber eine Stunde in einem Supermarkt hätte nur ein Infektionsrisiko von 0,01%. Da müssten 12500 Personen eine Stunde lang eine Maske tragen, um nur eine einzige Infektion zu verhindern.

Herr Püschel, sie wollen diskutieren? Aber immer doch. Lassen Sie uns diskutieren.

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Corona: was bringt ein Stück Stoff (mit Video)


Wie kann man die (Un-?)Wirksamkeit von Masken selbst überprüfen? Was bringt die Maskenpflicht?

Die Wirksamkeit von Masken steht und fällt mit dem Einfangen der Aerosole. Man kann sich mit einem einfachen Experiment selbst davon überzeugen, siehe das unten stehende Video.

Aus Asien kennt man solche Bilder schon länger. Masken waren dort im Alltag auch schon vor Corona zu sehen, nicht flächendeckend, aber immer wieder. Manch einer hat sich gefragt, was das soll. Jetzt mit Corona, mit COVID-19 haben die Masken auch in Deutschland Einzug gehalten. Mit reiner Freiwilligkeit hat das nicht funktioniert. Nach einigem Hin und Her wurde für bestimmte Bereiche des Alltags durch den Gesetzgeber eine Maskenpflicht verordnet, für Bereiche in denen Abstände nicht sicher eingehalten werden können. Das gilt insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr und für den Einkauf im Supermarkt.

Können Masken überhaupt schützen?

Gern wird darauf verwiesen, dass die Viren viel zu klein seien, so dass sie bei einer Maske einfach durch die Lücken zwischen den Stofffasern hindurchschlüpfen können. Wie kann die Maske dann überhaupt bewirken.

Fallbeispiel Großraumbüro

In Südkorea wurde ein Ausbruch in einem Großraumbüro kartographiert (Link: die Welt) Das Büro umfasste 216 Mitarbeiter. Einer von ihnen hat Corona mitgebracht. 94 Mitarbeiter aus diesem Büro haben sich angesteckt. Mit Corona ist nicht zu spaßen.

Fallbeispiel Friseur

Ein weiteres Beispiel, ein Friseursalon. Zwei Mitarbeiter hatten Corona, sie wussten das zunächst nicht und haben in dieser Zeit 139 Kunden bedient. Niemand hat sich angesteckt, denn die Friseure trugen einen einfachen Mundschutz. (Link)

Diese beiden Beispiele legen nahe, dass die Masken tatsächlich funktionieren. Aber wie kann das gehen?

Die Erklärung ist einfach: Tröpfchen und Aerosole

Ja, Coronaviren sind kleiner, so klein, dass sie an sich zwischen den Fasern der Maske hindurchpassen. Aber: sie reisen nur ungern allein. Sie reisen am liebsten huckepack mit feinen Tröpfchen. Sie werden mit größeren Tröpfchen ausgehustet oder mit feineren Tröpfchen ausgeatmet. Diese Tröpfchen verfangen sich in der Maske. Auch das kennt jeder: nach einer Weile werden die Masken feucht. Ein Besuch im Supermarkt geht. Eine längere Bahnfahrt geht damit nicht, man sollte die Maske dann gerne auch mal wechseln.

Die Tröpfchen sichtbar gemacht.

Diese Tröpfchen sind so klein, dass sie nur schlecht zu sehen sind, aber man kann sie sichtbar machen.

Bitte schaut Euch dieses Video an:

Hier wird zunächst einmal ermittelt, wie weit man eine Flüssigkeit husten kann. Anschließend wird eine Spraydose mit brennbarem Treibmittel verwendet und auf eine Flamme gesprüht, mit verschiedenen Abständen, jeweils mit bzw. ohne Maske. Man sieht deutlich: die Maske führt dazu, dass die Flüssigkeitstropfen nicht mehr weit reisen.

Und genau das ist der Punkt: die Masken sollen verhindern, dass Coronaviren weit verstreut werden. Sie sollen sich zu einem großen Teil in der Maske sammeln oder zumindest in der Nähe des Infizierten bleiben. Und dies funktioniert sogar schon mit einfachen Stoffmasken. Und ja, FFP2-Masken bieten sogar einen besseren Schutz, aber eine einfache Stoffmaske hilft auch schon viel.

Damit kann die Ansteckungswahrscheinlichkeit deutlich verringert werden.Und ja, man kann damit nicht jede Infektion verhindern, aber es senkt die Ansteckungswahrscheinlichkeit deutlich. Und das speziell dort wo Infektionsketten praktisch nicht nachvollziehbar wären.

Wir müssen alle zusammenhalten, bis irgendwann (hoffentlich schon im Sommer 2021) ein Impfstoff verfügbar ist. Die Masken im Bus oder im Supermarkt kann man bis dahin jedem zumuten, von exotischen Krankheitsbildern einmal ausgenommen.

Die Corona-App für Nichttechniker erklärt

Du bist kein Computerfreak, du möchtest aber selbst überlegen, ob die Corona-App sicher ist? Das ist schnell erklärt. Wir stellen uns einmal vor, wir machen das ganz ohne Smartphone, ganz ohne Internet, nur mit Papier und Bleistift. Ein paar unwesentliche Details habe ich vereinfacht. Jeder, der mitmacht, braucht:

  • einen Würfel
  • eine Kladde, also einen Schmierzettel
  • ein Notizbuch
  • einen Briefumschlag und eine Briefmarke,
  • ein Telefon und
  • die Adresse und die Telefonnummer vom RKI

Los geht’s.

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Corona: ja zum Homeschooling

Die Coronaschutzmaßnahmen haben zu einer unerwarteten Wendung geführt: Homeschooling ist in Deutschland jetzt erlaubt, es ist für viele Schüler geradezu zur Pflicht geworden. Auch wenn Corona viele Probleme macht, so kann ich mich mit diesen Aspekt der Krise gut anfreunden.

Klar, es kommen umgehend die üblichen Bedenkenträger aus ihren ideologischen Schützengräben: geht nicht, darf nicht, kann nicht, will nicht. Man präsentiert sogar schon schon absurde Rechnungen, wie viel Lebenseinkommen den Kindern in den kommenden 60 Jahren abhanden kommt, wenn die Schule nicht mehr im Schulgebäude stattfindet.

Ich hingegen halte alle diese Bedenken für ausgemachten Unsinn, und ich will erklären, wieso.

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